DLK 23-12

Drehleiter mit Korb

Text Box: FAHRZEUGE

Freiwillige Feuerwehr Eben am Achensee

ffeben.com

Taktischer Name

Text Box: Funkrufname

DLK 23-12

LEITER EBEN

Text Box: Mannschaft

1:2

Text Box: Technische Daten

Fahrgestell

Text Box: Leistung

ÖAF

230 PS

Text Box: Gesamtgewicht

14400 kg

Text Box: Baujahr

1992

Text Box: Antrieb

8 Gang Doppel-H

Text Box: Feuerwehraufbau

IVECO- Magirus

Text Box: Motor

Anschaffungskosten eines solchen Feuerwehrfahrzeuges belaufen sich auf ca. € 510.000,-.

Finanziert wurde dieses Fahrzeug von den Gemeinden des Achentales (Achenkirch, Eben & Steinberg), dem Landesfeuerwehrverband Tirol und dem Bezirksfeuerwehrverband Schwaz.

Sonstiges

Drehleitern werden bei den Feuerwehren hauptsächlich für die Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt. Der Leiterpark besteht aus mehreren Leiterteilen, die sich hydraulisch aus- und einschieben lassen. Die Leiter lässt sich bis 70° aufrichten und kann auch bis zu 15° unter Niveau arbeiten. Sie ist 360° rundum drehbar. An der Leiterspitze ist ein Rettungskorb befestigt mit dem bis zu 3 Personen oder 270kg transportiert werden können.

Wenn bei Bränden die Stiegenhäuser oder andere Rettungswege nicht mehr benutzbar sind, dient die Drehleiter als letzter Rettungsweg für Menschen. Nach einer eventuell notwendigen Menschenrettung kann anschließend kann eine Löschleitung über die Drehleiter ins Gebäude verlegt werden oder auch über den Monitor vom Korb aus die Brandbekämpfung von oben vorgenommen werden.  

 

Feuerwehrtaktische Bezeichnung DLK 23-12 (30 Meter Leiterlänge): 

Mindestrettungshöhe 23m bei 12m Ausladung. Ausladung ist der vom Fahrzeug weitest entfernte Punkt, der mit der Drehleiter erreicht werden kann. Mit unserer Leiter kann eine maximale Ausladung von 21,4 Metern und eine max. Rettungshöhe von 30 Metern erreicht werden.

Die Drehleiter ist auf einem LKW Fahrgestell Marke ÖAF montiert und hat ein Gesamtgewicht von 14.400 kg. 168KW (230PS) und ein 8 Gang Getriebe sorgen für ein rasches Erreichen des Einsatzortes. Im Fahrerhaus haben 3 Mann Besatzung Platz.  

 

An Geräten wird in der Drehleiter mitgeführt:  

3 Atemschutzgeräte und Atemschutzmasken, 4 Funkgeräte, 1 Motorkettensäge, 1 Schnittschutzhose, verschiedene Seile und Leinen, Werkzeug, Besen, Schaufeln, 2 Flutlichtscheinwerfer, 4 Handlampen, 2 Blinklampen, 1 Verlängerungskabel 230/400 Volt,  2 Faltdreiecke und 5 Pylonen zum Absichern des Einsatzortes, 1 großer Verbandskasten, verschiedene Rettungsgurte, 1 Notrettungsset, 1 Rollgliss, B und C Strahlrohere, B und C Schläuche, 2 Stück 30m B Schläuche (Überlänge, angepasst an die Leiterlänge), 2 Rangierroller, 1 Hochleistungslüfter um den Rauch aus einem Gebäude auszuleiten.  

Funktionsweise: 

Betrieben wird die Drehleiter hydraulisch. Am Fahrzeugmotor ist eine Hydraulikpumpe angekoppelt, die den notwendigen Öldruck erzeugt. Über Steuerventile werden die 4 Abstützungen ausgefahren um der Drehleiter die nötige Standfestigkeit zu geben.

Am Hauptsteuerstand (Sitzplatz des Leitermaschinisten) werden mittels Joystick die Leiterbewegungen gesteuert. Alle Leiterbewegungen werden von einem Computer überwacht. Wenn sich die Leiter einem Grenzbereich nähert, ertönt ein Warnsignal. Wenn der Grenzbereich erreicht ist, wird die Leiterbewegung automatisch gestoppt. Auf einem Display am Hauptsteuerstand werden dem Leitermaschinisten alle wichtigen Informationen über den Leiterzustand angezeigt.  

 

Wichtiger Bestandteil einer Drehleiter ist der Rettungskorb:  

Sämtliche Leiterbewegungen lassen sich auch vom Rettungskorb aus mittels Joystick steuern. Eine Sprechverbindung zum Hauptsteuerstand ist ebenfalls vorhanden und ermöglicht eine sofortige Kommunikation untereinander.  

 

 

Am Rettungskorb lassen sich verschiedene Geräte anbringen:

· Krankentrage zum Transport von verletzten Personen

· Bergegeräte, um Personen und Geräte auf- oder abzuseilen

· Wendestrahlrohr, um einen Brand von oben zu löschen

· Flutlichtscheinwerfer, um den Einsatzort auszuleuchten

Einsatzbereich für das Fahrzeug