Ausrüstung


Hydraulische Rettungsgeräte

Die FF Eben besitzt eine Rettungsschere sowie Rettungsspreitzer, bereits in der 2. Generation. Aufgrund der immer härter werdenden Materialien in den Fahrzeugen wurden 2010 diese Geräte gegen stärkere und größere ausgetauscht. Es wurde auch ein neues Hydraulikaggregat, ein weiterer Rettungszylinder sowie sämtliches Zubehör angeschafft.


Akkubetriebenes- hydraulisches Rettungsgerät

Seit Mai 2011 ist die FF Eben im Besitz eines akkubetriebenen hydraulischen Rettungsgerätes. Genauer betrachtet handelt es sich dabei um ein tragbares Hydraulikaggregat, und eine kombinierte Rettungsschere/ Rettungsspreizer.

Dieses Gerät wird benötigt, wenn sich z.B. bei einem Verkehrsunfall, das Fahrzeugwrack weit weg von der Straße befindet, und ein Arbeiten mit dem Hydraulikaggregat im RÜST Fahrzeug aufgrund der Großen Entfernung nicht mehr möglich ist. Das Akkubetriebene Hydraulikaggregat kann somit wie ein Rucksack zum Einsatzort getragen, und dort abgelegt werden. Neben dem Kombigerät Schere/Spreizer können auch die „normale“ Bergeschere, oder Spreizer bzw. die Rettungszylinder (Stempel) angeschlossen werden. Das tragbare Aggregat erzeugt gleich wie jenes im RÜST Fahrzeug 700bar Arbeitsdruck, mit einem Akku kann bis zu 30min gearbeitet werden. Anschließend steht ein zweiter Akku zur Verfügung.


Nebellöschsystem

Das Nebellöschsystem kann für einen effektiveren Löschangriff verwendet werden. Es besteht im Prinzip aus langen Nägeln, die Wasser befördern können, und dieses dann an der Spitze ganz fein zerstäuben so dass ein Wassernebel entsteht. Diese Nägel können nun bei einem Löschangriff direkt in eine Wand oder Zwischendecke geschlagen werden, um dahinter liegende Brände zu löschen. Weiters findet das Nebellöschsystem auch bei Fahrzeugbränden seinen Einsatz, indem es in die geschlossene Motorhaube geschlagen wird, und dort den Brand sehr rasch löschen kann.

 

Die Vorteile sind somit:

Schnelleres Löschen 

Türe, Wände… müssen nicht mehr aufgebrochen werden

Geringste Wasserschäden

Pro Lanze max. 70 liter/min

Erhöhte Sicherheit, geringste Brandausbreitung

Da keine Türen geöffnet werden müssen, kein Sauerstoffzufuhr, keine Gefahr eines Flashovers

 

 


Wärmebildkamera

Im Jänner des Jahres 2003 wurde auf Ansuchen der Feuerwehr Eben von den Gemeinden und Feuerwehren der Region Achental eine Wärmebildkamera für den Feuerwehrabschnitt Achental gekauft.

Viele in den vergangenen Jahren absolvierte Einsätze durch die Feuerwehren der Region haben gezeigt, dass eine rasch verfügbare Kamera eine Notwendigkeit darstellt, um schnelle und effiziente Hilfe für die Menschen der Region zu gewährleisten.

Die Möglichkeiten, mittels der Wärmebildkamera „durch den Rauch zu sehen“, erleichtert die Orientierung, beschleunigt die Suche nach Personen und erlaubt eine effiziente Brandbekämpfung in den unterschiedlichsten Bereichen.


Totmannwarner

Der Totmannwarner dient den Atemschutzgeräteträger zu seiner eigenen Sicherheit sowie seinen Kameraden die in einer Notlage sind. Das Gerät gibt akustische sowie optische Signale von sich, wenn sich der Atemschutzgeräteträger nicht mehr bewegt
oder einen Alarm mittels Alarmknopf auslöst. Dies erleichtert es den anderen Kameraden sowie den Rettungstrupp die Suche und Rettung den in Not geratenen.

 


Tragkraftspritzen

(Abkürzung  - TS, wir sagen einfach Pumpe dazu) werden bei der Feuerwehr zum Fördern von Wasser verwendet.

Aus einem offenen Gewässer, z.B. einem Bach, Teich oder See wird das Wasser mittels Saugschläuchen in die Pumpe gesaugt. Die Pumpe erhöht den Druck des Wassers auf bis zu 10 bar. Durch Feuerwehrschläuche wird das Wasser dann zum Brandobjekt befördert. Wenn bei der Wasserförderung längere Wegstrecken und größere Höhenunterschiede zu bewältigen sind, dann wird in bestimmten Abständen eine zweite oder dritte TS eingebaut, um Druckverluste die in den Schläuchen durch Reibung und Höhenunterschiede entstehen auszugleichen.

Die Leistung einer Tragkraftspritze wird immer in 100Liter/min. angegeben. Beispiel: eine TS 12 kann 1200 Liter/min. befördern.

Die Feuerwehr Eben ist im Besitz von 3 Tragkraftspritzen:

TS 12   im LF    Leistung: 1200 l/min Förderung bei 10 bar Nennförderdruck, 3m Ansaughöhe

TS 8     im Gerätehaus Leistung: 800 l/min Förderung bei 10 bar Nennförderdruck, 3m Ansaughöhe

TS 4      im Gerätehaus Leistung: 400 l/min Förderung bei 10 bar Nennförderdruck, 3m Ansaughöhe

  Die TS 4 & TS 8 befindet sich auf fahrbaren Containern und kann bei bedarf im LAST bzw. im LF befördert werden

 

Technische Daten zur TS 12 „FOX“:

Hersteller: Rosenbauer, Modell FOX

Motor: BMW 2 Zylinder 4Takt-Boxermotor, Kühlung der Pumpe erfolgt über das beförderte Wasser

Baujahr: 1995

Leistung: 34 kW (46,2PS) bei 6000 U/min

Pumpe: Einstufige Kreiselpumpe

Pumpleistung: 1200 Liter pro Minute bei 10 bar und 3m Ansaughöhe, 1600 Liter bei 8 bar und 3m Ansaughöhe

Ansaugpumpe: Doppelkolbenmembranpumpe

Gewicht: ca. 167 kg (inkl. Betriebsmittel)

Starter: Elektrostarter oder manueller Seilzugstarter

 

Technische Daten zur TS 8 „Supermatic“:

Hersteller: Rosenbauer, Modell Supermatic

Motor: 4 Zylinder 4-Takt Benzinmotor der MarkeVolkswagen VW 122, Luftkühlung

Baujahr: 1980

Leistung: 34 PS bei 3000 U/min  

Pumpe: Einstufige Kreiselpumpe

Nenndrehzahl: 3200 U/min

Pumpleistung: 800 Liter pro Minute bei 10 bar und 3m Ansaughöhe

Gewicht: ca. 190 kg (inkl. Betriebsmittel)

Starter: manueller Starter

 

Technische Daten zur TS 4 "RK40":

Hersteller: Rosenbauer, Modell RK 40

Motor: 2 Zylinder2-Takt Motor mit 495ccm Hubraum der Marke ROTAX, Luftkühlung

Baujahr: 1977

Leistung: 16,2 PS bei 4000 U/min

Pumpleistung: 400 Liter pro Minute bei 10 bar und 3m Ansaughöhe  

Gewicht: ca. 82 kg (inkl. Betriebsmittel)

Starter: manueller Seilzugstarter  

Diese Pumpe ist aufgrund des geringen Gewichts hauptsächlich für unwegsames Gelände gedacht.


Spezielle Geräte für den technischen Einsatz

Hier sind einige Geräte aufgelistet, welche speziell für den technischen Einsatz benötigt werden.