Fahrzeuge


TLF-A 3000

TankLöschFahrzeug mit Allradantrieb,

3000l Löschwasser mitgeführt

Fahrgestell: Daimler Benz 1225 AF

Baujahr: 1990

Leistung: 256 PS

Gesamtgewicht: 15.500 kg

Aufbau: Rosenbauer

 
Das TLFA 3000 rückt bei einem Brandalarm grundsätzlich als erstes Fahrzeug aus. Mit einer Besatzung von 9 Mann ist mit diesem Fahrzeug eine vollständige Löschgruppe (Gruppenkommandant, Maschinist = Fahrer, Melder und 6 Mann) mit entsprechendem Gerät einsatzbereit.Am Einsatzort angekommen kann mittels der Schnellangriffseinrichtung und des im Tank mitgeführten Wasservorrates sofort mit der Brandbekämpfung begonnen werden. Da sich ein Atemschutztrupp (3 Mann) schon während der Anfahrt mit ihren Geräten im Fahrzeug ausrüsten kann, kann auch sofort mit einer eventuellen Menschenrettung begonnen werden. Nachrückende Kräfte stellen dann die Wasserversorgung aus einem Hydranten oder offenem Gewässer sicher.Bei einem technischen Einsatz (z.b. Verkehrsunfall) rückt das TLFA 3000 als zweites Fahrzeug aus (erstes Fahrzeug ist bei technischen Einsätzen immer das RÜST Fahrzeug). In diesem Fall besteht die Aufgabe des TLFA 3000 im Aufbau des Brandschutzes (HD-Rohr, Schaumrohr, Handfeuerlöscher), Ausleuchtung der Einsatzstelle und Transport von nachrückenden Kräften. Herzstück des Fahrzeuges ist der Wassertank aus Kunststoff. Er ist in der Mitte der Geräteaufbaues oberhalb der Hinterachse eingebaut, um das Fahrverhalten des Fahrzeuges nicht negativ zu beeinflussen.Um das Wasser in den Schläuchen zu transportieren und vorne am Strahlrohr noch einige Meter weit zu werfen, muss es unter Druck gesetzt werden. Dazu ist im Heck des Tanklöschfahrzeuges eine Pumpe eingebaut. Sie kann bis zu 3.200 Liter Wasser/min fördern. Die Pumpe hat einen Niederdruckteil (bis zu 15 bar(, und einen Hochdruckteil (bis zu 40 bar). Über die verschiedenen Ausgänge kann das Wasser zum Wasserwerfer, den Schnellangriffseinrichtungen und zu 4 Ausgängen für B-Schläuche verteilt werden. Damit bei Einsätzen sofort ausgefahren werden kann, werden Feuerwehrfahrzeuge über eine Versorgungsleitung mit Strom und Druckluft gespeist. Mit Ladegeräten werden Autobatterie, Handfunkgeräte, Handlampen und Blitzlampen aufgeladen.

 


LF-A

LöschFahrzeug mit Allradantrieb

 

Fahrgestell: MB 1225 Atego

Baujahr: 2005

Leistung: 245 PS

Gesamtgewicht: 12.000 kg

Aufbau: Seiwald

 

In diesem Fahrzeug sind in erster Linie Geräte für Brand-, Waldbrand- und Hochwassereinsätze untergebracht. Funktion bei Brandeinsätzen:Aufbau der Löschwasserversogung und den zweiten Atemschutztrupp zum Brandobjekt bringen. Mit diesem Fahrzeut wird die Löschwasserversorgung von der Wasserentnahmestelle bis zum Brandobjekt aufgebaut. Die Tragkraftspritze (Pumpe) entnimmt Löschwasser aus einem Bach oder See und pumpt es durch Schläuche zum Brandobjekt. Im Ortsgebiet wird das Löschwasser aus den Hydranten entnommen. Die Schläuche für die Löschwasserleitung sind im Fahrzeug zusammengerollt und in Halterungen verstaut. Sie werden von den Feuerwehrleuten ausgerollt und zusammengekuppelt. Im Fahzeugheck sind einige Schläuche bereits fertig zusammengekuppelt. Sie können während der Fahrt zwischen Pumpe und Brandobjekt automatisch verlegt werden. In der Mannschaftskabine sind für den zweiten Atemschutztrupp drei Atemschutzgeräte untergebracht. Diese Geräte werden bereits während der Anfahrt in der Kabine angezogen. Der zweite Atemschutztrupp ist die Rettungsmannschaft für den ersten Trupp des Tanklöschfahrzeuges oder die Ersatzmannschaft, wenn die Atemluftflaschen des ersten Trupps leer sind. Bei Hochwassereinsätzen:Mit der Schmutzwasserpumpe und den Tauchpumpen kann verschmutztes Wasser und Schlamm aus überfluteten Kellern und Gebäuden gepumpt werden (eine normale Tragkraftspritze ist für verschmutztes Wasser ungeeignet.). Mit dem Wassersauer werden die letzten Wasserreste abgesaut, damit die Räume schneller Trocken werden.

 


DLK 23-12

DrehLeiter mit Korb

Nenngröße: 23m Rettungshöhe bei 12m Ausladung

 

Fahrgestell: ÖAF (MAN)

Baujahr: 1992

Leistung: 230 PS

Gesamtgewicht: 14.400 kg

Aufbau: IVECO- Magirus

 

 

 

Die Anschaffungskosten eines solchen Feuerwehrfahrzeuges beliefen sich auf ca. € 510.000,- (Stand 1992). Finanziert wurde dieses Fahrzeug von den Gemeinden des Achentales (Achenkirch, Eben & Steinberg), dem Landesfeuerwehrverband Tirol und dem Bezirksfeuerwehrverband Schwaz. Drehleitern werden bei den Feuerwehren hauptsächlich für die Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt. Der Leiterpark besteht aus mehreren Leiterteilen, die sich hydraulisch aus- und einschieben lassen. Die Leiter lässt sich bis 70° aufrichten und kann auch bis zu 15° unter Niveau arbeiten. Sie ist 360° rundum drehbar. An der Leiterspitze ist ein Rettungskorb befestigt mit dem bis zu 3 Personen oder 270kg transportiert werden können.Wenn bei Bränden die Stiegenhäuser oder andere Rettungswege nicht mehr benutzbar sind, dient die Drehleiter als letzter Rettungsweg für Menschen. Nach einer eventuell notwendigen Menschenrettung kann anschließend kann eine Löschleitung über die Drehleiter ins Gebäude verlegt werden oder auch über den Monitor vom Korb aus die Brandbekämpfung von oben vorgenommen werden.

 


RF-A

RüstFahrzeug mit Allradantrieb und

50kN Seilwinde

 

Fahrgestell: MAN - TGM 13.290

Baujahr: 2017

Leistung: 290 PS

Gesamtgewicht: 13.500 kg

Aufbau: EMPL

  

Das Rüstfahrzeug fällt unter die Kategorie Sonderfahrzeuge und wurde zum Großteil vom Land Tirol finanziert. Sonderfahrzeuge sind für ein größeres Einsatzgebiet vorgesehen, also für mehrere Ortschaften bzw. einen größeren Abschnitt eines Tales zuständig. Zum Unterschied von anderen Feuerwehrfahrzeugen, die hauptsächlich Geräte zum Löschen von Bränden mitführen, sind in einem Rüstfahrzeug Geräte für Technische Einsätze untergebracht. Also Einsätze in denen es darum geht Personen, Tiere usw. aus lebensbedrohenden Situationen zu retten oder befreien. Zum Beispiel: eingeklemmte Personen bei einem Verkehrsunfall aus einem deformierten Auto zu bergen, aus einem steckengebliebenen Aufzug zu befreien, Bergungen aus Höhen und Tiefen oder Bergungen unter eingestürzten Gebäudeteilen. Auch führen wir in diesem Fahrzeug Geräte mit um bei Hochwasser, Muren und Überschwemmungen zu helfen. Das Fahrzeug ist auf einem LKW vom Hersteller MAN aufgebaut, mit einer Doppelkabine für 6 Mann Besatzung. Gesamtgewicht beladen ca. 13.500 kg. Die 290 PS des Motors werden über ein Vollautomatikgetriebe auf das Allradgetriebene Fahrgestell übertragen. Differentialsperren an Vorder- und Hinterachse ermöglichen auch in unwegsamen Gelände ein gutes weiterkommen. Zum Bergen und Sichern von Fahrzeugen und sonstigen schweren Geräten ist eine Seilwinde mit 50 kN Zugkraft eingebaut.

Weitere Geräte die im Fahreug verbaut sind: hydraulische Rettungsgeräte wie Bergeschere und Spreizer und Rettungszylinder, dazu Ketten, Drahtseile, Endlosschlingen und Gurte, weiters ein Stromerzeuger mit 13 Kva, dazu Flutlichtscheinwerfern und Kabeltrommeln. Ein Satz Hebekissen um Fahrzeuge und sonstige schwere Gegenstände anzuheben. Motorsäge, Rettungssäge und Säbelsäge. Abseil- und Rettungsgerät Rollgliss mit Abseilgurten, ein großer Sanitätsrucksack, zwei Stück Triopan, dazu Blitzlampen, Anhaltestab und Warnwesten zur Verkehrsabsicherung.

Im Heck des Rüstfahrzeuges ist eine Ladebordwand angebaut. Sie dient zur Entnahme der beiden Rollcontainer die im Laderaum mitgeführt werden. Auf diesen Rollcontainern befinden sich zusätzliche Geräte für die Nachversorgung bei größeren Einsätzen, oder um mehrere Schadenslagen im Dorf zugleich mit Einsatzmaterial beliefern zu können. Der Vorteil dieser Rollcontainer ist, dass sie an der Einsatzstelle abgeladen werden können und das Fahrzeug kann die Einsatzstelle wieder verlassen um für weitere Einsätze zur Verfügung zu stehen. Eine moderne LED Umfeldbeleuchtung garantiert Sicherheit an dunklen Einsatzstellen. 


LASTA

Transportfahrzeug

Fahrgestell: MB Sprinter

Baujahr: 2020

Leistung: 190 PS

Gesamtgewicht: 5300 kg

Aufbau: Rammer

  

Bei dem neuen LAST-A-Fahrzeug handelt es sich um einen Mercedes Benz Sprinter mit Euro 6 Standard, automatischem 7-Gang Getriebe, Allradantrieb, Geländeuntersetzung sowie einer Motorleistung von 140kW/190PS und einem zulässigen Gesamtgewicht von 5300kg. Durch die integrierte Doppelkabine

finden im Fahrzeug insgesamt sechs Personen Platz. Zusätzlich bietet es eine

wesentlich höhere Nutzlast gegenüber unserem alten LAST, eine größerer

Ladefläche sowie zahlreiche weitere Verbesserungen wie eine größere und

leistungsverbesserte Ladebordwand (Tragkraft 1000kg). Ausreichend Stauraum in

den Gerätefächern für die Pflicht- und Bedarfsbeladung, Ablage- bzw.

Halterungsmöglichkeiten für Funkgeräte, Lampen, Helme wurde realisiert und eine

werkzeuglose Anhängevorrichtung zum Wechsel zwischen einer

Kugelkopfanhängevorrichtung der einer Abschleppöse ist vorhanden.

 

Besonderes Augenmerk wurde auch auf die Sicherheit der eingesetzten Mannschaften gelegt, indem eine exzellente Umfeldbeleuchtung, beleuchtete Gerätefächer, zusätzliche Rückfahrscheinwerfer und eine integrierte Verkehrswarneinrichtung realisiert wurde. Zwei Kameras, gerichtet auf die Ladebordwand sowie auf die Rückseite des Fahrzeuges geben dem Fahrer auf einem zusätzlichen Bildschirm in der Fahrerkabine den bestmöglichen Rundumblick.

Ergänzt wird das neue Fahrzeug mit mehreren Rollcontainer, welche im Gerätehaus gelagert werden, die je nach Einsatzszenario verlastet werden können.

Ein durchdachtes und vor allem zukunftsorientiertes Fahrzeug steht den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Eben am Achensee zum Schutz der Bevölkerung für die nächsten Jahrzehnte zur Verfügung. 


Anhänger - STROMA 40kVA

 

Technische Daten:

 

Leistung max:  44kVA 400Volt/ 50 Hz

Anhänger: ELMAG LFVT2

Baujahr: 2013

LED - Lichtmast: Tower Light CTF 5.3, Höhe: 5,3m

Dieselmotor: IVECO FPT

Generator: Leroy Somer LSA 42.3C5, elektr. Spannungsregler

Laufzeit bei 75% Last: ca. 30h

Verbrauch bei 80% Last: ca. 8,5 lt/h

 

Der Landesfeuerwehrverband nahm vom Katastrophenschutz LAND TIROL neue Notstromaggregate STROMA 40kVA entgegen. Es dient zur Stromversorgung bei Stromausfällen oder Großeinsätzen sowie für Beleuchtungszwecke. Eines wurde für den Abschnitt Achtental vorgesehen, das in der FF Eben stationiert ist. Es kann aber bei Katastrophen im ganzen Land Tirol verwendet werden.